Die Tatsache an Rheuma erkrankt zu sein, mit physischen Veränderungen und chronischen Schmerzen konfrontiert zu sein, beeinflusst die Lebensqualität, die Befindlichkeit und die Beziehungen zu anderen Menschen.
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Umgekehrt sind es - neben der medizinischen Versorgung - vor allem psychische und soziale Ressourcen, die helfen, das Leben mit der Erkrankung zu bewältigen. Auch wenn der Alltag mit chronischer Krankheit oft schwierig ist, finden viele Betroffene immer wieder ihren Weg aus einem Tief, weil sie sich der eigenen Ressourcen und Stärken bewusst sind.
Sie entwickeln neue Werte und Lebensziele, kennen ihren Körper gut und eignen sich erfolgreiche Bewältigungs- und Problemlöse-strategien an. Und weil sie über die Fähigkeit verfügen, sich im richtigen Moment die richtige Unterstützung zu holen.
Zum Beispiel von anderen Betroffenen, denen man nicht lange erklären muss, wie sich das Leben mit einer rheumatischen Erkrankung anfühlt. Oder von Fachpersonen, wenn die Belastungen alleine nicht mehr zu bewältigen sind - zum Beispiel, wenn psychische Symptome zum ständigen Begleiter werden oder die finanzielle Situation die Lebensqualität zusätzlich massiv beeinträchtigt.
Selbsthilfegruppen der Rheumaliga
Artikel "Selbstverständliches gerät ins Wanken" aus dem Magazin ForumR
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