Der «Rückenreport Schweiz 2011» – eine repräsentative Befragung von über 1000 Personen zwischen 15 und 74 Jahren – zeigt, dass Herr und Frau Schweizer über die Ursachen von Rückenbeschwerden recht gut Bescheid wissen und sich bei akuten Nacken-, Schulter- und Kreuzschmerzen tendenziell angemessen verhalten.
Jedoch ein grosses Manko besteht in der Prävention. Die grosse Mehrheit bewegt sich zu wenig, weder sportlich noch in Form von Alltagsbewegungen wie gehen, Treppen steigen, Gartenarbeit usw. 40 Prozent der Schweizer Bevölkerung kommen auf keine 60 Bewegungsminuten pro Tag und schwächen damit ihren Rücken.
Warnsignale
Der «Rückenreport Schweiz 2011» fördert noch weitere Ergebnisse zu Tage. Zum Beispiel, dass viele Menschen in Fieber, Lähmungserscheinungen oder Gewichtsverlust bei Rückenschmerzen keine Warnsignale erkennen – obwohl diese eine sofortige ärztliche Untersuchung erfordern.
Oder dass 1,4 Millionen Personen in der Schweiz infolge Rückenbeschwerden während Tagen bis Wochen arbeitsunfähig sind – in Beruf, Schule, Studium oder Haushalt. Der Schaden beläuft sich auf 10 Millionen Ausfalltage pro Jahr.
«Rückenreport Schweiz 2011»Medienmitteilung zum «Rückenreport Schweiz 2011» (3 Seiten)
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