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Der Bereich Alltagshilfen im Wandel

Unabhängig voneinander haben sich sowohl Olivia Hagenbuch, Leiterin Bereich Alltagshilfen, als auch Monika Oberholzer, Ergotherapeutin, entschieden per Ende Juni 2020 die Rheumaliga Schweiz zu verlassen, um eine neue Herausforderung anzunehmen.

Integration in den Bereich Dienstleistungen

Die Rheumaliga nutzt diesen Umstand, um bestehende Bereichsstrukturen aufzubrechen und neu zu gestalten. Der Bereich der Alltagshilfen wird in den Bereich der Dienstleistungen integriert. Martina Roffler, Leiterin Dienstleistungen, übernimmt neu die Verantwortung für diesen Bereich. Durch die Integration der Alltagshilfen in den Bereich der Dienstleistungen sollen in Zukunft Synergien optimal und intensiver genutzt werden.

Im täglichen Geschäft ist weiterhin Fabienne Basedau, kompetent für Sie da. Auch wird das ergotherapeutische Fachwissen innerhalb der Rheumaliga nicht verloren gehen. Aktuell läuft der Rekrutierungsprozess.

Monika Oberholzer

Mit dem Entscheid, wieder direkt mit Patienten zu arbeiten, muss ich mich von vielen hochgeschätzten Kontakten verabschieden. Ich bedanke mich an dieser Stelle nochmals ganz herzlich bei Ihnen allen für die vielen wertvollen Gespräche und die bereichernde Zusammenarbeit!

Monika, du verlässt die Rheumaliga nach sieben Jahren. Was bleibt dir am meisten in Erinnerung?

Ich habe Ergotherapeutinnen und -therapeuten in der Romandie und in der Deutschschweiz kennengelernt. Mir ist aufgefallen, dass es in der Organisation untereinander, in den Spitälern und auch in der Versorgung der Patienten zu Hause deutliche Unterschiede gibt (auch was den Apéritif betrifft 😉). Die Möglichkeit, Einblicke in so viele verschiedene Strukturen und in diese beiden Landesteile zu erhalten, war eine sehr bereichernde Erfahrung!

Wo sieht man dich wieder?

Mit der Rückkehr ins Spital und somit zur Arbeit mit Patientinnen und Patienten werde ich wieder an Weiterbildungen anzutreffen sein und allenfalls an Veranstaltungen von EVS oder zhaw. Die Ergowelt ist glücklicherweise klein!

Olivia Hagenbuch

Ich danke Ihnen für die gute und konstruktive Zusammenarbeit in den letzten acht Jahren. Ich habe viel dazugelernt: Wissen, Verständnis für die unterschiedliche Lebenssituation, Erleben von Alltags-Herausforderungen und ich durfte viele eindrückliche Begegnungen mit Menschen sammeln und erfahren.

Olivia, du hast in der Rheumaliga viel über den Beruf der Ergotherapeutin gelernt. Gibt es etwas, was du vielleicht an die neue Arbeitsstelle mitnehmen kannst?

Definitiv. Das kreative Denken wenn es um Problemlösungen geht! Ich staunte oft über die Tipps, Tricks und Kniffe wie ein Problem im Alltag gelöst werden kann. Sei es mit einem Hilfsmittel, oft aber auch mit einer Verhaltensänderung oder einfach Umdenken! Spontan fallen mir Beispiele aus der Küche, wie das Problem «Brot schneiden» ein, aber auch für die Gartenarbeit oder in anderen Bereichen gab es solche Aha-Momente. Manchmal muss man sich selbst verändern, manchmal die Umgebung.

Ich glaube diese Art und Weise an ein Problem heranzugehen, welche ich mir nun ein bisschen abgeschaut habe, wird mir auch in Zukunft nützlich sein.

Die Rheumaliga wünscht Olivia Hagenbuch und Monika Oberholzer alles Gute und viel Erfolg für die Zukunft!