Von der Sturzprävention zur Turnstunde

Betagte Klosterfrau, mit der Hand einen Ball aufwerfend

Schwester Laetitia Pia stellt die Musik an, «Segundo» von Pink Martini. Es kommt Bewegung in die Gruppe. Ein paar Schritte vor, ein paar Schritte zurück. Dann beginnen sich die Ordensfrauen im Takt der Musik zu wiegen. Die latin-jazzigen Klängen sind die perfekte Begleitung zu freien tänzerischen Bewegungen.

Einmal wöchentlich turnen

Die allwöchentliche Turnstunde ist mittlerweile ein fester Bestandteil des gemeinschaftlichen Lebens der Menzinger Schwestern im «Marienheim» in Einsiedeln. Und eine neue Erfahrung, die die Gemeinschaft auf einer anderen Ebene als das gemeinsame Beten und Arbeiten zusammenschweisst. «Wenn eine fehlt, dann fällt es auf», sagt Schwester Laetita Pia und fügt mit einem verschmitzten Lächeln hinzu: «Wir machen weiter mit dem Turnen, pickelhart!»

Auslöser Sturzprävention

Die gemeinsame Turnstunde fiel nicht vom Himmel. Sie ist eine direkte Folge der Sturzprävention der Rheumaliga Schweiz. Die ins Schwesternhaus Marienheim entsandte Physiotherapeutin besichtigte die Zimmer und die gemeinschaftlich genutzten Räume, um sie auf Stolperfallen wie Teppichecken und lose Kabel zu kontrollieren.

Dann brachte sie den Schwestern einige Übungen zum Kraftaufbau und zur Förderung des Gleichgewichtssinnes bei. Die Schwestern haben die Trainingseinheiten gut angenommen und mochten sie nicht mehr missen. So riefen sie eine wöchentliche Turnstunde ins Leben. Von den Schwestern, die daran teilnehmen, habe bisher keine mehr einen Sturz erlitten.

Der Auftrag zur Sturzprävention im Schwesternhaus Marienheim erteilte uns die CONCORDIA. Die CONCORDIA ist eine der fünf Schweizer Krankenversicherungen, die die Auslagen für eine Sturzprävention nach vorheriger Kostengutsprache ganz oder teilweise übernehmen.

Quelle: CARE, Kundenmagazin der CONCORDIA, Ausgabe September 2017, S. 14-15 (siehe PDF unter «Downloads»)

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