Studie sucht Personen mit Rückenschmerzen

Puzzle Rucken

Warum ist das System aus Rückenmuskeln, Bändern und Gelenken so anfällig für Funktionsstörungen? Genau darum – um funktionelle Störungen – handelt es sich nämlich bei Rückenschmerzen. Nur ganz selten sind sie auf Veränderungen an der Wirbelsäule zurückzuführen.  

Um mehr über Rückenschmerzen herauszufinden und darüber, wie sich akute Rückenschmerzen chronifizieren, nehmen neuere wissenschaftliche Forschungen die psychosozialen Risikofaktoren ins Visier, wie zum Beispiel Stress, Bewegungsmangel oder dessen Gegenteil, ein übermässig aktives Leben. Weitere psychosoziale Risikofakten sind Ängste, falsche Einschätzungen und ungenügende Strategien, mit dem Problem umzugehen.  

Genau solchen Risikofaktoren geht ein Forschungsteam der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (zhaw) in einer Langzeitstudie nach. Die Studie untersucht gleichzeitig klinische und psychosoziale Faktoren in Verbindung mit Aktivität und Bewegungskontrolle. 

Zeigen Sie Rückgrat!

Die Zürcher Forscher versprechen sich neue Erkenntnisse über das vielschichtige Problem chronischer Rückenschmerzen und neue Ansätze zur Therapie. Dazu brauchen sie aber noch weitere Freiwillige – vielleicht Sie? Gesucht werden Personen zwischen 18 und 65 Jahren, die seit maximal vier Wochen Rückenschmerzen haben, egal, ob in ärztlicher Behandlung oder ohne.

Ablauf der Studie

Die Langzeitstudie erstreckt sich über 12 Monate. Sie umfasst viermal eine körperliche Untersuchung und fünf Fragebogen zum Ausfüllen. Die Untersuchungszentren befinden sich in Zürich, Meilen und Winterthur. Die Fragebogen lassen sich zu Hause am Computer oder auf dem Smartphone ausfüllen. Über ein Jahr verteilt, ist das kein riesiger Aufwand – aber ein grosser Nutzen für die Forschung.

Ein Geben und Nehmen

Die Teilnahme wird nicht entschädigt, aber Sie erhalten als Dankeschön ein Los von «Swisslos» sowie eine Zusammenfassung der Studienergebnisse, sobald sie vorliegen.  

Das Forscherungsteam freut sich auf Ihre Teilnahme. Alle weiteren Informationen zur Studie und wie Sie sich anmelden, entnehmen Sie dem Flyer oder diesem Link.

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