Polymyalgia rheumatica und Riesenzellen-Arteriitis

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In einer neuen Broschüre stellt die Rheumaliga Schweiz die Polymyalgia rheumatica und die Riesenzellen-Arteriitis vor. Auf 24 Seiten erfährt der Leser Wissenswertes zu den Symptomen, der Häufigkeit und Ursache, der Diagnose und der Therapie der beiden Erkrankungen.

Eine von 200 Personen erkrankt nach ihrem 60. Geburtstag an einer Polymyalgia rheumatica. Wo sich die Entzündung im Körper dabei genau abspielt, ist nicht ganz klar. Die Riesenzellen-Arteriits ist seltener als die Polymyalgia rheumatica, aber schwerwiegender. Die beiden Erkrankungen können einhergehen. Trotzdem ist eine klare Diagnose wichtig. Denn vor allem bei der Riesenzellen-Arteriitis sollte rasch gehandelt werden.

Im Falle einer Riesenzellen-Arteriitis entzündet sich die Wand grösserer Blutgefässe, meist der Hauptschlagader (Aorta), und der von ihr abgehenden Arterien. Typischerweise beginnt die Erkrankung mit stechenden, plötzlich eintretenden Kopfschmerzen über einer Schläfe. Die grösste Gefahr liegt im Risiko einer Erblindung. Daher sollte die Cortisonbehandlung so rasch wie möglich eingeleitet werden.

Eine Riesenzellen-Arteriitis kann auch polymyalgische Symptome hervorrufen. Bei einer Polymyalgia rheumatica klagen die Betroffenen über ausgedehnte Muskelschmerzen – «poly» bedeutet «viel», «myalgia» bedeutet «Muskelschmerz» – im Bereich von Schultern, Nacken, Oberarmen, der Gesäss- und Beckenmuskulatur oder der Oberschenkel. Nachts oder frühmorgens sind die Beschwerden oft besonders ausgeprägt. Das Aufstehen bereitet Mühe, die Arme lassen sich kaum heben, Betroffene fühlen sich matt und abgeschlagen.

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Behandelt wird auch die Polymyalgia rheumatica mit Cortisonpräparaten. In der Regel bessern sich die Beschwerden mit Therapiebeginn schlagartig.

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