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Lassen Sie einen guten Geist in Ihre Wohnung.

Durchgeführt wird die Sturzprävention von einer durch die Rheumaliga Schweiz speziell geschulten Physio- oder Ergotherapeutin. Schauen Sie in den Videos, wie ein Hausbesuch auch bei Ihnen ablaufen könnte.

Wie läuft der Hausbesuch ab?

Der erste Eindruck

Hat die Treppe einen oder zwei Handläufe? Wie gefahrenfrei ist die Wohnung zugänglich? Wer öffnet die Tür? Bereits die ersten Eindrücke vermitteln der Fachperson ein aussagekräftiges Bild.

Erfassung des Sturzrisikos

Die Therapeutin bespricht mit dem Klienten den vorgängig zugeschickten Fragebogen oder hilft dabei, ihn auszufüllen. Daraufhin führt der Senior drei kurze Bewegungsaufgaben aus. Die Ergebnisse dieser international standardisierten Tests machen das persönliche Risiko, zu stürzen, objektiv messbar und vergleichbar. Weiter wird der Senior gebeten, verschiedene Alltagsaktivitäten auszuführen. Dabei beobachtet die Therapeutin beispielsweise, wie er aus dem Bett steigt, in seine Schuhe schlüpft und ob sich Lichtschalter und Hilfsmittel in Reichweite befinden.

Äussere Risikofaktoren

Die Therapeutin prüft die Bodenbeläge, wie rutschfest die Teppiche liegen und ob das Telefon frei zugänglich ist. Sie wird im Badezimmer besonders auf die Beleuchtung, auf Anstossgefahren und Abstützmöglichkeiten achten und in der Küche darauf, wo und in welcher Höhe sich Pfannen und Töpfe, häufig gebrauchte Küchengeräte und Lebensmittel befinden.

Sturzberatung

Die Therapeutin wertet das Sturzrisiko aus und empfiehlt Massnahmen wie Therapien oder die Teilnahme an Bewegungskursen. In der Wohnung selber können schon geringe Verbesserungen viel bewirken. Die gut ausgerüstete Therapeutin hat Klebebänder dabei, mit denen sich Stolperfallen am Boden markieren oder lose Teppiche fixieren lassen. Am Ende kann sich der Klient zwei, drei Bewegungsübungen beibringen lassen, um sie an einem geeigneten Ort in seiner Wohnung regelmässig auszuführen.

Nach dem Hausbesuch

Anschliessend schickt die Therapeutin einen Bericht mit Empfehlungen an den Senior, den Hausarzt und allenfalls die Spitex. Einige Wochen später wird sie mit dem Senior abermals Kontakt aufnehmen und sich vergewissern, ob die empfohlenen Massnahmen umgesetzt bzw. in die Wege geleitet wurden.

Ja, ich möchte am Programm der Sturzprävention teilnehmen.