SOS-Fonds

Wir unterstützen bei finanziellen Engpässen 

Rheuma kann Menschen mit kleinem Budget schnell in finanzielle Schwierigkeiten bringen. Zwar übernehmen Krankenkassen einen grossen Teil der Kosten für Therapien und Medikamente – dennoch entstehen häufig Zusatzkosten, etwa für nicht gedeckte Behandlungen, dringend notwendige Umbauten oder Hilfsmittel.

Krankheit macht arm 

Viele erwerbstätige Rheumabetroffene reduzieren ihr Arbeitspensum oder verlieren im Verlauf der Krankheit ihren Arbeitsplatz. Dadurch gerät oft eine Abwärtsspirale aus Krankheit und finanzieller Not in Gang. Laut Caritas waren 2017 in der Schweiz über eine Million Menschen von Armut betroffen oder armutsgefährdet. Eine unerwartet hohe Zahnarztrechnung kann in solchen Situationen schnell zur grossen Belastung werden. Viele Betroffene schämen sich für ihre finanzielle Lage, weshalb Armut häufig im Verborgenen bleibt.

SOS-Fonds: Direkthilfe für Betroffene 

Der SOS-Fonds der Rheumaliga unterstützt Rheumabetroffene in finanziellen Notsituationen. Pro Person und Jahr können bis zu 1000 Franken gesprochen werden. Gesuche in dieser Höhe werden von einer Sozialarbeiterin geprüft und müssen Angaben zur finanziellen Situation, eine Diagnose sowie eine Begründung enthalten. Über Gesuche bis 150 Franken für Hilfsmittel aus dem Sortiment der Rheumaliga wird in einem vereinfachten Verfahren entschieden.

Gesuch an den SOS-Fonds einreichen 

Gesuche sind über die Rheumaliga Ihrer Region oder eine nationale Patientenorganisation einzureichen. Über den Navigationspunkt «Meine Region» gelangen Sie zur zuständigen Stelle. Bei Fragen wenden Sie sich vertrauensvoll an die jeweilige Geschäftsleitung.

Gesuche für Beiträge bis 150 Franken an Hilfsmittel können direkt von der betroffenen Person, von Angehörigen sowie von Therapie- oder Pflegefachpersonen eingereicht werden. Telefon: 044 487 40 00 oder info@rheumaliga.ch.

Weitere Informationen zur Vergabe erhalten Sie in untenstehendem PDF.