Gruppe im Grünen

Wer wir sind

Eine der grössten Patientengruppen der Schweiz

Die Rheumaliga vertritt 2.8 Millionen Rheumabetroffene, darunter auch Kinder.

Versorgungslücken schliessen mit Bildung, Beratung und Bewegung

Die Rheumaliga ergänzt die medizinische Versorgung dort, wo Betroffene und Fachpersonen Unterstützung brauchen. Mit den drei Schwerpunkten – Bildung, Beratung und Bewegung – gibt die Rheumaliga allen Rückenwind, die mit Rheuma leben oder arbeiten:

  • Bildung: Fachlich geprüfte Informationen und aktuelles Wissen rund um Rheuma. Wir stärken die Kompetenzen von Betroffenen und unterstützen Fachpersonen durch Fort- und Weiterbildungen – ermutigend auf allen Ebenen.
  • Beratung: Ein offenes Ohr und ein klarer nächster Schritt. Wir bieten individuelle Beratung für Betroffene und schaffen Austauschformate, in denen Fachpersonen voneinander lernen und gemeinsam weiterkommen – stets lösungsorientiert.
  • Bewegung: Aktiv bleiben trotz Schmerzen und Beschwerden. Wir entwickeln nationale Kurskonzepte, bilden Kursleitende aus und bieten kostengünstige Bewegungskurse für Betroffene vor Ort in der ganzen Schweiz an – aktivierend für Körper und Geist.
     

Eine Dachstruktur, 
die Kompetenzen bündelt 
und Wirkung entfaltet

Die Rheumaliga Schweiz ist die erste Anlaufstelle für Menschen mit Rheuma, nationales Fachzentrum und die Dachorganisation von 16 kantonalen Rheumaligen und sechs nationalen Patientenorganisationen (Sklerodermie, Lupus, Morbus Bechterew, Fibromyalgie, Glasknochen und Polyarthritis). Mit rund 860 Mitarbeitenden schweizweit ist sie lokal verankert, national vernetzt und eine verlässliche Partnerin im Schweizer Gesundheitssystem.

Die Organisation wurde 1958 als nicht gewinnorientierter Verein gegründet und finanziert ihre Arbeit vorwiegend durch Spenden, Partnerschaften und Leistungsverträge. Damit sie ihre vielseitigen Angebote zugänglich machen kann, ist sie auf finanzielle Unterstützung angewiesen.

Die Rheumaliga Schweiz hat ihren Sitz in Zürich. Ebenfalls bei der Rheumaliga Schweiz angesiedelt sind die Geschäftsstellen der Schweizerischen Gesellschaft für Rheumatologie (SGR) sowie der Schweizerischen Gesundheitsligen-Konferenz (GELIKO).

Mehr zum Verein

Rheuma:
der unsichtbare Elefant im Schweizer Gesundheitssystem

In der Schweiz leben 2.8 Millionen Menschen mit einer rheumatischen Erkrankung1. Entgegen dem Klischee trifft Rheuma nicht nur ältere Menschen: Auch Kinder und Jugendliche sind betroffen. Eines von 1000 Kindern lebt mit Rheuma.

Rheuma ist der unsichtbare Elefant im Schweizer Gesundheitssystem. Die Erkrankung ist allgegenwärtig und rheumatische Beschwerden verursachen in der Schweiz – neben psychischen Erkrankungen – die höchsten gesellschaftlichen Kosten. Rückenschmerzen sind dabei ein sehr häufiges Symptom rheumatischer Erkrankungen. Sie zählen zu den Hauptursachen für krankheitsbedingte Absenzen am Arbeitsplatz und tragen damit erheblich zur gesamtgesellschaftlichen Belastung bei.

Unter dem Begriff Rheuma werden rund 200 verschiedene Erkrankungen des Bewegungsapparats zusammengefasst, die Muskeln, Sehnen, Gelenke und das Bindegewebe betreffen. In schweren Fällen können auch innere Organe geschädigt werden.

Grob lassen sich rheumatische Erkrankungen in zwei Gruppen einteilen:

  • Entzündlich-rheumatische Erkrankungen: Dazu gehören zum Beispiel die rheumatoide Arthritis oder Gicht.
  • Nicht-entzündliche Erkrankungen: Hierzu zählen unter anderem Arthrose oder Osteoporose.

Beide Gruppen verändern den Alltag der Betroffenen tiefgreifend. Sei es durch chronische Schmerzen, eingeschränkte Beweglichkeit oder lähmende Erschöpfung (Fatigue).

Mit Rheuma leben:
Orientierung im neuen Alltag

Eine rheumatische Diagnose ist ein grosser Einschnitt. Nach wenigen Minuten in der Arztpraxis beginnt ein neuer Alltag mit einer chronischen Krankheit, der nebst körperlichen Beschwerden oft mit Unsicherheit und Überforderung verbunden ist.

Die Rheumaliga begleitet Menschen mit Rheuma auf ihrem Weg, unterstützt Handlungsfähigkeit, Erwerbsfähigkeit und soziale Teilhabe und gibt Orientierung im Alltag. Denn Rheuma verändert vieles, aber nicht, wer man ist.

Rheuma versorgen: 
Unterstützung für den Praxisalltag

Rheuma ist im Gesundheitswesen eine komplexe Herausforderung. Fachpersonen leisten tagtäglich Grosses, und dies trotz Fachkräftemangel, Bürokratie und steigendem Kostendruck.

Die Rheumaliga unterstützt Fachpersonen, mit besonderem Fokus auf Kursleitende, Hausärztinnen und Hausärzte sowie beratende Health Professionals in der Rheumatologie. Sie erhalten Fachwissen, Austausch und praxisnahe Fortbildungen, um eine qualitativ hochwertige Rheumaversorgung sicherzustellen. Zudem besteht eine enge Vernetzung mit Ärztinnen und Ärzte der Rheumatologie und Pädiatrie.

Die Rheumaliga als verlässliche Partnerin

Die Rheumaliga bündelt alle Kräfte konsequent im Sinne der Betroffenen: Sie arbeitet eng mit allen relevanten Partnern zusammen. So entsteht ein einzigartiges Netzwerk, das sich für Qualität und Effizient stark macht, und die Rheumaversorgung in der Schweiz aktiv vorantreibt.

Zum Netzwerk

Referenzen

1 Institute for Health Metrics and Evaluation (IHME). GBD Results. Seattle, WA: IHME, University of Washington, 2025. Available from https://vizhub.healthdata.org/gbd-results/. Zuletzt aufgerufen 03/2026.