Was bewegt Rheumabetroffene im Job?

Buroschreibzeug

374 Personen haben während vier Monaten an der Umfrage «Rheuma und Beruf» teilgenommen. Herzlichen Dank! Wie zu erwarten war, haben die grosse Themenvielfalt und die Breite der Zielgruppe ein recht bunt gemischtes Bild von Fakten und Wünschen, Erfahrungen und Selbsteinschätzungen ergeben.

Rheuma, ein Hemmschuh?

Ja, leider. 59% der Teilnehmenden fühlen sich wegen ihrer rheumatischen Erkrankung beruflich benachteiligt, 18% sogar sehr.

Outing, ja oder nein?

Von 12% der Teilnehmenden wissen weder der Chef oder die Chefin noch die Kolleginnen und Kollegen im Team, dass sie Rheuma haben. Dass eine übergrosse Mehrheit ihr berufliches Umfeld über ihre rheumatische Krankheit in Kenntnis setzt oder daraus kein Geheimnis macht, ist im Grunde eine gute Nachricht. Nur informierte Arbeitgebende haben Anlass, auf die Anliegen rheumabetroffener Mitarbeitenden einzugehen.

Mehr Toleranz!

Was wünschen sich Rheumabetroffene vom Arbeitgeber am meisten? Von den sechs Multiple-choice-Antworten zog eine einzige ein sattes Drittel auf sich: 34% der Teilnehmenden wünschen sich mehr Toleranz dafür, dass sie weniger belastbar sind als gesunde Kolleginnen und Kollegen oder mit deren Arbeitstempo nicht mithalten können.

Teilzeit wegen Rheuma?

Ja, vorwiegend! 56% der rheumabetroffenen Teilzeitlerinnen und Teilzeitlern nennen als Grund für das Teilzeitpensum ihre rheumatische Erkrankung. Nur gerade bei einem Fünftel geht das Teilzeitpensum auf den Wunsch nach einer besseren Work-Life-Balance zurück. Ebenfalls ein bemerkenswertes Ergebnis der Umfrage: Trotz ihrer rheumatischen Krankheit bewältigen 47% ein Vollzeitpensum.

Neugierig auf mehr?

Lesen Sie die fünfseitige Auswertung der Umfrage oder klicken Sie sich unter folgendem Link durch sämtliche Ergebnisse: https://www.rheumaliga.ch/umfr...

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